Storytelling mit Tiefgang

DeSelfie-Lieblingsseite 2018: Nick Cave

Herausgepickt: DeSelfie kommentiert und verlinkt interessante Artikel, Projekte und Menschen für Schnell-Leser. Dieses Mal machen wir einen popkulturellen Ausflug und stellen das neueste Projekt von Nick Cave vor: Eine FAQ-Webseite, auf der er sich den Fragen seiner Fans – und damit auch den Fragen seines Lebens – stellt. Sie ist aus heutiger Sicht antizyklisch zu betrachten. Die Webseite ist nicht strategisch wertvoll ausgerichtet, arbeitet weder mit Likes, noch mit Algorithmus-Logiken oder versteckten Online-Mechanismen. Sie ist schlicht und besteht überwiegend aus: persönlichem Storytelling. Diese Seite ist ein Beispiel dafür, wie digitales Schreiben mit Tiefgang aussehen kann: The Red Hand Files.

Nick Cave, thx to Sonic PR, Great Britain

Podcast: Leistung und Perfektionismus

Leistung und Perfektionismus

DeSelfie-Gründerin Dr. Astrid Dobmeier reflektiert in dieser Episode des Podcasts ihren eigenen Werdegang von “Fräulein Dobmeier”, einer harten Arbeiterin, die stets “Ja und Amen” zu allem sagte, zur selbstsicheren Frau, die sie heute ist. Dabei werden insbesondere Themen wie Autorität und Selbstvernachlässigung aufgegriffen.

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Agilität und Entschleunigung

Warum eine Balancefindung aus Agilität und Entschleunigung immer wichtiger werden wird

Vielen Dank, Jan Füchtjohann, für das wunderbare Essay in der Süddeutschen Zeitung. DeSelfie verlinkt an dieser Stelle wieder einmal eine interessante Zeitgeist-Betrachtung: In seinem Artikel „Agile Revolution“ (Print-Ausgabe vom 11.12.2018, S. 9), der im Netz mit „Demokratie muss rumpeln und stottern“ überschrieben ist, argumentiert der Autor, dass demokratische Prozesse Zeit brauchen – und diese sich somit gegensätzlich zur beschleunigten digitalisierten Welt verhalten.

Thx to Moose Photos

Arbeiten im Jahr 2030

Welche Werte werden wichtiger werden?

Wie motivieren wir unsere Mitarbeiter? Wir rekrutieren wir die Besten? Wie halten wir sie? Diese und weitere Fragen beschäftigen zahlreiche Management- und Personalabteilungen – und vice versa auch die Arbeitnehmer selbst.

In einem Workshop fiel zu diesem Thema neulich ein bemerkenswerter Satz. Es waren 15 Menschen zusammengekommen, um darüber nachzudenken und sich auszutauschen, was in Zukunft wichtiger oder weniger wichtig für Arbeitnehmer sein könnte. Angelehnt an die Studie www.arbeitenviernull.de, hatten die Teilnehmer in einer Sequenz vier Werte andiskutiert, die laut Studie Arbeitnehmern im Jahr 2030 wichtig sein würden. Die Teilnehmer klopften diese Werte – und Arbeit 2030 – auf sich selbst bezogen ab. In 2030 werden sie selbst zwischen 33 und 72 Jahren sein.

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