Ministry for Loneliness: Gibt es die Online-Community wirklich?


Johanna Jacobi ist
Theaterkünstlerin und Wortschmiedin mit fast zwei Füßen im Fünfseenland, und ein paar Zehen in Großbritannien. Sie kocht mit mehr Löffeln als sie Hände hat, weil Leute und Wesen und Wetter sie ständig so inspirieren. Geboren ist sie 1998 und ziemlich analog zwischen Bühnen und Seen aufgewachsen – mit einer großen erweiterten Familie, die sie nie für eine Online-Community eintauschen will.

Community – Online-Community

An was denkst du zuerst, wenn du das Wort “community” hörst? Wenn Deutsch die Muttersprache ist, dann ist dieses Wort vielleicht erst mit der Digitalisierung in den Wortschatz eingewandert. Aber dieses buzzword bedeutet ja erst einmal einfach Gemeinschaft. Wie und ob man die online tatsächlich finden kann, hängt wohl von der Definition ab.

Definitionen

In Bezug auf Menschen definiert das Cambridge Dictionary community als (ich übersetze): “die Menschen, die in einer bestimmten Gegend leben, oder die als Einheit bezeichnet werden aufgrund von gemeinsamen Interessen, Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe, oder Nationalität.” (Cambridge Dictionary, 2026). Es kommt also doch hin und wieder vor, dass ich die deutsche Version eines Wortes bevorzuge. Der Duden definiert zusätzlich und an erster Stelle die Gemeinschaft als “das Zusammensein, -leben in gegenseitiger Verbundenheit” (Duden, 2026).

Erfahrungsbericht: “Social Media through the Ages”

Als ich ernsthaft begann, das Internet zu nutzen, war Tumblr gerade der neueste Kreativ-Hub und auf Facebook schickte man sich bei Farmyard-Spielen virtuelle Heuballen. Mein Onkel konnte eine private Nachricht nicht von einem Post auf meiner Pinnwand unterscheiden. YouTube benutzte ich, um Filmtrailer anzusehen, und der Begriff “Influencer” war mir ein Fremdwort.

So gut wie alle meiner Facebook-Freunde sah ich mindestens einmal im Monat persönlich. Als ich Facebook und Instagram 2025 löschte – denn ich konnte nicht umhin, eine mysteriös unansteckende Magenkrankheit mit meinem ungesunden Verhältnis zu Social-Media-Berichterstattung in Verbindung zu bringen – empfand ich die Apps als Brüllplattform.

Noch nach mehr als einem Jahr tendiere ich bei plötzlichem Entzug sozialen Kontakts (zum Beispiel, wenn ich von einer Reise mit Freunden in meine geliebte 1-Zimmer-Wohnung zurückkehre) anfangs immer noch dazu, zum Handy zu greifen, obwohl da außer meinen E-mails, Whatsapps und Signals nicht viel zu finden ist.

Früher versuchte ich nämlich über Instagram mein Bedürfnis nach Gemeinschaft zu stillen. Aber dort fand ich immer seltener Neuigkeiten aus meinem Bekanntenkreis und immer häufiger Stories mit den immer gleichen, immer lauter werdenden Reposts, mit denen ich in ihrer grundsätzlichen Meinung übereinstimmte, in ihrer Nuance und Rhetorik eher selten.

Orte ohne Körper

Ich will nicht einfarbig malen. Es gibt, auf Instagram, und in anderen, menschlichen Ecken des Internets, kreativ-inspirierende wie auch gemeinschaftliche Strömungen. Gewisse Ecken auf Substack, die Kommentar-Threads einiger YouTube-Kanäle und Podcasts, Patreon, unter anderen. Was machen sie anders? Sie erfordern einerseits eine andere Art der Aufmerksamkeit, denn Longform-Content geht hier vor. Und sie erfordern keine dringende Reaktion (ich erinnere mich mit Schaudern, dass auf Instagram jeder verfolgen konnte, ob ich eine Story gesehen hatte oder nicht, und ebenso wie ich darauf reagiert hatte) und dadurch kann ich mich eigentlich viel besser auf das Gesagte einlassen und bewusster in Kontakt treten, falls ich das möchte.

Doch: das Internet bleibt ein virtueller Ort, zu dem unseren Körpern der Zutritt verwehrt ist, genauso wie die Magazin-Fanclubs des 20. Jahrhunderts und Briefbekanntschaften alter Zeit. Ein Darwin, ein Rilke, eine Hildegard von Bingen pflegten interessenbasierten Austausch zu Menschen, die sie nie persönlich kennenlernten, und auch das hat seinen Wert. YouTube-Kommentare sind nicht immer Orte des anonymen Hasses, sondern häufig voll von Dankbarkeit und relevanten, weiterleitenden Informationen. Meine analoge Version ist die Freude, die ich verspüre, wenn ich feststelle, dass meine Lieblingsautoren, -künstler und -wissenschaftler sich gegenseitig zitieren oder sogar kennen.

Gemeinschaft und Körper

Doch solche Gemeinschaften des Austauschs, informativ, bewegend, inspirierend, basieren eben auf gemeinsamen Interessen und Weltanschauungen, nicht auf alltäglichen, emotional-körperlichen Bedürfnissen. Wenn Papa ohne Mama krank ist und etwas zu essen braucht, kommt kein beliebiger Gilmore-Girls-Fan an um zu kochen, auch nicht Robin Wall Kimmerer, und erst recht nicht Heinrich Heine, sondern ich. Und wenn mein Salzfass sonntags leer ist, frage ich meinen Nachbarn, nicht die Edinburgh-Fringe-Facebookgruppe.

Ich würde sagen, dass genau dort ein Splitterpunkt unserer Gesellschaft ist: Wenn wir uns immer weniger mit lokalen, bedürfnisgesteuerten Gemeinschaften, und immer ausschließlicher mit gleich-denkenden Gruppen identifizieren.

Die Schriftstellerin Sophie Strand ist nicht zuletzt durch ihre Erkrankung an Ehlers-Danlos-Syndrom qualifiziert, dieser Diskussion etwas hinzuzufügen. Denn so hat sie zum einen viel Erfahrung mit dem kreativen Austausch übers Internet, und zum anderen mit dem Angewiesen-Sein auf Freunde und Familie. Strand hält das Wort “Online-Community” für ein Unwort. Wenn jemand mehr als zwanzig Kilometer von dir entfernt wohne und du nicht bereit wärst für sie zu kochen, dann sei das nicht “community“ (Strand on Green Dreamer, 2025).

Welche unserer Definitionen passen also auf diese Aussage:
Es sind Menschen, die in einer bestimmten Gegend leben, aber mehr noch, laut Duden ist da diese “gegenseitige Verbundenheit”. Gemeinschaft definiert sich hier über Beziehung, Verantwortung, Fürsorge.
Was also die deutsche Definition von Gemeinschaft der englischen von community voraus hat?
Sie definiert Gemeinschaft nicht nur über gemeinsame Objektive, sondern über die Verbindung zwischen Subjekt und Subjekt: Sie spricht die Beziehung der Mitglieder einer Gemeinschaft untereinander an.

Polarisierung, Globalisierung und Nachbarschaft

Wenn wir dagegen “Gemeinschaft” nur digital erfahren, “Online-Community”, dann gibt es keine Notwendigkeit, sich zum Beispiel mit Menschen zu arrangieren, die ganz andere Meinungen, ganz andere Lebensgeschichten haben. Ich befürchte: Wenn Toleranz und Empathie nicht wie ein Muskel trainiert werden, gebraucht und gepflegt werden, schwinden sie. Und im Härtefall ist man dann selbst auf die Unterstützung von Menschen angewiesen, die man mangels örtlicher Gemeinschaft vielleicht gar nicht kennt. Ich will nicht soweit gehen zu sagen, dass interessen-gebundene Gruppen keine Gemeinschaften sind – sie haben ihren Sinn. Aber vielleicht sollten sie uns nicht unseren Sinn geben.

In Finding Albion: Myth, Folklore and the Quest for a Hidden Britain geht die BBC-Moderatorin und Schriftstellerin Zakia Sewell unter anderem dem sich wandelnden Zugehörigkeitssinn in Großbritannien nach, und ihre Beobachtungen und Recherchen können auch für uns auf dem Festland spannend sein. So zitiert sie eine Studie von 2019 laut der mehr als die Hälfte der Menschen in ihrem Land sich ihren Nachbarn fern fühlen, und 76 Prozent das Gefühl haben, diese weniger gut zu kennen als vor zwanzig Jahren. Sie bringt diese Statistik auch mit der sich seit 2019 messbar verstärkenden psychologischen Krise in Verbindung. (Sewell, 2026) Keine Zahl an “Likes” oder sogar Whatsapp-Nachrichten von weit entfernten Freunden und Verwandten könne die Lücke an gemeinschaftlichem Miteinander füllen, die die Schattenseite dieser weltweiten Vernetzung sei. (Sewell, 2026).

Ich kann ihr nur zustimmen, denn etwa die Hälfte der Menschen, denen ich mich wirklich nah fühle, lebt außerhalb Deutschlands.

Erfahrungsbericht: Raised by a “village”

Trotzdem kann ich über fehlendes Gemeinschaftsgefühl nicht klagen. Ich hatte das Glück viel meiner Kindheit in Gemeinschaften zu verbringen, die Interesse und Örtlichkeit vereinten. Oft waren die besten Babysitter für die ungewöhnlichen Theaterarbeitszeiten meiner Eltern andere Künstler und Künstlerinnen, ob hinter der Bühne oder zuhause. Aber es waren auch die Nachbarn aus ganz anderen Lebenswelten: meine Patin – eine frühere Nachbarin meiner Eltern, die mich bis heute füttert, als hätte ich die ganze Woche gedarbt; unsere polnische Nachbarin in dem Haus, in dem ich geboren bin, die mich vom Kindergarten abholte und mir die Kerne aus den guten Weintrauben schnitt (“die Kernlosen schmecken doch nach nichts!”). In einer Nebenstraße wohnte eine pensionierte Kostümbildnerin, die noch meinen Großvater kannte; und um die Ecke, der örtliche Schriftsteller mit den Katzen, die ich mitbetreute – alle erhielten an eltern-freien Nachmittagen viel unangekündigten Besuch von mir.

Was die Gegenwart betrifft, so schenkt mir der Mann im Alter meines Vaters, der in der Wohnung über meiner wohnt, Zimmerpflanzen, kocht gerne für mich mit, und erzählt in gebrochenem Deutsch von seiner weit verteilten Familie. Und ist unendlich dankbar, wenn ich ihm mal mit einem Formular helfe oder einem Handwerker aufsperre. Von meinen sechs Großmüttern leben übrigens noch drei – was ich damit sagen will, ist, dass Familie für mich ein flexibler und weiter Begriff ist. Dass ich Gemeinschaft auf eine besondere Art erfahren durfte. Und dass ich dadurch einiges darüber lernen durfte, was sie ausmacht.

Isolierung als Splitterpunkt

Zu unterschiedlichen Graden haben wir alle während der Pandemie erfahren, wie es ist, das alles zu missen. Fehlende Gemeinschaft vor Ort bedeutet im drastischsten Fall, dass Menschen mit Oberschenkelhalsbruch fast verdursten, weil sie das Telefon nicht erreichen können und niemand nach ihnen sieht. Gemeinschaftsgefühl nur aus Online-Foren zu erhalten macht anfällig für immer extremere Meinungsbildung. Fehlendes Gemeinschaftsgefühl mit Menschen, die nicht unbedingt unsere Meinungen teilen, kann uns als Gesellschaft immer weiter polarisieren, gefährliche Feindbilder fördern. Echokammern die auf ideologischer Übereinstimmung basieren können Rhetoriken Zulauf bringen, die Mitbürger*Innen nicht als Menschen, sondern als Problem sehen, und im Ernstfall gewalttätige Taktiken glorifizieren, um diese “Probleme” zu lösen. Zu viele Menschen fallen durch unsere sozialen Auffangnetze hindurch.

Achsenzeitalter

MIT-Researcher Otto Scharmer sieht soziale Strukturen in massivem Umbruch – so sehr, dass er fragt, ob wir uns in einer neuen Achsenzeit (siehe Karl Jaspers) befinden, einer Epochenwende ähnlicher Dramatik wie die Wandlung von Jäger-Sammlern zum Ackerbau. Laut Scharmer durchleben wir den Schwund unseres sozialen “Hummusbodens”. Denn als Sohn eines Landwirtes weiß er: Was über die Erde wächst, hängt von der Erde selbst ab. Diese Erosion bestehe aus drei Faktoren: “Anomie, Atomie, Atrophie”. (Scharmer, 2026)

Anomie: die Erosion unserer moralischen Normen und der Einsturz ethischer Verhaltensweisen.

Atomie: der Zerfall von sozialen Bindungen in Einsamkeit und polarisierte echo chambers: der Einsturz des Netzes von Beziehungen, von denen die Gesellschaft abhängt.

Athrophie: der allmähliche Verlust der tieferen menschlichen Fähigkeiten, die nötig sind, um schöpferisch zu sein, Umgang zu pflegen, und so zusammenzuarbeiten, dass wir unsere Menschlichkeit darin ausdrücken. Es ist der Einsturz der Selbstwirksamkeit, sowohl individuell also auch kollektiv.” [meine Übersetzung]. (Scharmer, 2026)

Geteilte Welt – divide or share…

Scharmer sieht die Möglichkeit einer Anpassung, in der wir unsere Strukturen und Systeme verwandeln – und zwar durch ein Umdenken: Indem wir die Welt, in der wir leben, neu zu verstehen lernen. Vorhin habe ich angemerkt, dass die Cambridge-Definition von “community” die Elemente über die sie spricht als Objekte darstellt, die Duden-Definition von “Gemeinschaft” aber Subjekte mit Beziehung zueinander beinhaltet. Scharmer unterscheidet zwischen verschiedenen Arten der Intelligenz. Künstlich, das heißt, die Welt als Objekte, als eine Sammlung von Daten, abzubilden; organische Intelligenz sieht die Welt in verschiedenen Arten des Wissens: subjektiv, intersubjektiv und objektiv – eine gemeinsam geteilte Welt lebendiger Wesen mit individuellen Perspektiven und Beziehungen untereinander. Er meint, dass in der Anpassung an das neue Informationszeitalter eine andere Form der Intelligenz notwendig wird, in der wir nicht nur die Objekte und Subjekte und ihre Beziehungen zueinander betrachten, sondern die Quelle, aus der sie entspringen – den sozialen Erdboden.

Anderen Gehör schenken

So wichtig es ist, dass wir anderen Meinungen Gehör schenken, anstatt uns nur unsere eigenen Meinungen bestätigen zu lassen, so wichtig ist es aber auch, dass sich unser Verständnis der Realität stark überschneidet – das kann nur durch Kommunikation im echten Leben geschehen, aber die scheint oft unter fehlendem Konsens zu leiden.

Einfach ist das nicht: So riss mir eine “frei denkende” Kollegin während der Pandemie mal nach Ladenschluss die Maske aus dem Gesicht, in der festen Überzeugung dieser “Unsinn” sei ja nicht nötig, wenn niemand mehr hinschaut, und dass niemand, der selbstständig denkt, sich jemals freiwillig eine aufsetzen würde. Ich sah in ihr dagegen nur das emotional-gesteuerte Wiederholen von Propaganda und hatte mir über das Tragen der Maske sehr viel eigenständige Gedanken gemacht. Heute würden wir uns, hoffe ich, wieder mit durchlässigeren Fronten begegnen. Aber durch ihren fehlenden Respekt für meine körperliche Souveränität hat sie viel meiner Achtung für sie eingebüßt. Das muss doch anders gehen…

Selbst denken

In Folge kommt bei mir die Frage auf: Was bedeutet eigentlich selbstständig zu denken?

Scharmer nennt die “folkbildning”-Bewegung in Skandinavien als treibende Kraft demokratischer Prozesse, indem sie “moral imagination” und “civic agency” – ich übersetze als “moralische Vorstellungskraft” und “bürgerliche Handlungsfähigkeit” – sowie die innere Entwicklung gewöhnlicher Menschen kultivierte. Die “folkbildning”-inspirierte Highlander Folk School in Tennessee besuchten unter anderem Dr. Martin Luther King und Rosa Parks. (Scharmer, 2026)

Selbst zu denken, bedeutet mehr als “living my truth”. Es bedeutet, in Beziehung zu leben zur Wirklichkeit des Mensch-Seins. Dazu gehört heutzutage wohl auch das Internet – aber vor allen Dingen immer noch: der eigene Körper, die örtliche Umgebung und bioregion, die Menschen, die uns umgeben, und auch die Lieferketten materieller Güter (inklusive elektronischer Geräte) mit denen wir in Verbindung stehen.

Auch Teil des Ganzen sind Meinungen, die uns unangenehm sind oder uns herausfordern. Dazu gehört, dass wir auf Menschen angewiesen sind, deren Meinungen uns unangenehm sind oder herausfordern, und dass wir auch Menschen lieben, die die Welt ganz anders sehen als wir. Es bedeutet eine beständige Nachkalibrierung unserer Existenz, unserer Meinungen, unserer “Wahrheit”. Ich denke, das muss nicht zu jeder Stunde, oder bei jedem Einkauf geschehen – wir brauchen in diesen Zeiten gesunde Nervensysteme, die Entscheidungskapazität haben. Aber doch immer wieder, so wie Haare waschen, oder zumindest wie Haare schneiden. Vor allem geschieht die Kalibrierung ganz nebenbei, indem wir uns auf unsere Mitmenschen einlassen, sie in ihrer Realität ernst nehmen, und den gleichen grundsätzlichen Respekt auch für uns klar und friedlich einfordern.

Inseln der Kohärenz

Das Ermutigende ist, dass es Forschungen gibt (nicht-lineare Systemtheorie), laut deren in hyper-komplexen Systemen, wie dem unseren heutigen, Inseln der Kohärenz bei chaotischen Zuständen für die Entwicklung einer neuen Ordnung ausschlaggebend sind. Viel weniger entscheidend sind dagegen zentralisierte Kontrolle und abstrakte Pläne. Laut Scharmer ist das Pflegen dieser neuen zivil-demokratischen Infrastrukturen die Anreicherung des”sozialen Hummus”. Um in sein Bild des Erdbodens einzutauchen: wir könnten eine Art des Denkens pflegen, die nicht die Pflanzen auf dem Acker sprüht und mit Düngern “dopt”, sondern die Erde kennt und nährt, aus der diese Pflanzen entspringen. (Scharmer, 2026)

Im Großen gibt es viele strukturelle Änderungen, die wir mehr oder weniger Macht haben zu bewirken. Aber im Kleinen zählt jedes Gespräch mit einem Nachbarn, von dem wir nicht wissen wie er wählt, zählt jeder Gemeinschaftsgarten, zählt jede Sozusagen-Oma, die sich kümmert und gepflegt wird, und nicht zu vergessen: hilft jede inklusiv gestaltete Feier, die wir zusammen begehen, die unser Gemeinschaftsgefühl fördert. Systemwandel ist oft anstrengend, darf aber auch Spaß machen! Lasst uns ein Glas darauf heben, dass die britische Regierung ihren “Minister for Loneliness” umverteilen kann – und dass Deutschland sich nie einen anschaffen muss.

Quellen

Cambridge Dictionary (2026) community. Cambridge University press &Assessment. Available from https://dictionary.cambridge.org/dictionary/english/community [accessed 1 June 2026].

Duden (2026) Gemeinschaft, die. Cornelsen Verlag GmbH. Available from https://www.duden.de/rechtschreibung/Gemeinschaft [accessed 1 June 2026].

Scharmer, O. (2026) We May Be Entering A Second Axial Age. Berggruen Institute: Noema. Available from  https://www.noemamag.com/we-may-be-entering-a-second-axial-age [accessed 1 June 2026].

Sewell, Z. (2026) Finding Albion: Myth, Folklore and the Quest for a Hidden Britain. London: Hodder&Stoughton

Strand, S. bei Green Dreamer (2025) Sophie Strand: Glitching towards a return to each other [podcast]. 12 July. Available from

https://www.greendreamer.com/podcast/sophie-strand-the-body-is-a-doorway?rq=glitching%20towards%20 [accessed 1 June 2026].

Wikipedia (2026) Online Community. Wikimedia Foundation. Available from https://en.wikipedia.org/wiki/Online_community [accessed 1 June 2026].

Alle Fotos: Danke an pexels. Johanna Jacobi hat im Rahmen der Erstellung dieses Artikels rund um “Online-Community” einige Fotos, die hier zu sehen sind, mit folgenden Gedanken ausgewählt: Hände. Damit tippen wir auf Handy und Computer, aber wir schenken und verbinden uns damit auch. 

Mehr von Johanna Jacobi neben diesem Essay hier über Online-Community: Ein Essay über den möglichen Umgang mit Veränderung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert