DeSelfie: Der Tag, an dem ich meine Mutter wurde

Wie sich psychologische Muster wiederholen

In ihrem “DeSelfie” – so heißen unsere persönlichen Erfahrungsberichte –  schreibt Nicole Zepter über ihre Erkenntnis: Ohne sich darüber bewusst gewesen zu sein, lebte sie Muster ihrer Mutter weiter. Der folgende Erfahrungsbericht ist ein Auszug aus ihrem Buch “Der Tag, an dem ich meine Mutter wurde”. Das Buch ist eine Spurensuche in das Unbekannte in ihrer Familie – “etwas, das uns scheinbar unbewusst zieht, uns leitet oder urplötzlich über uns hereinbricht, weil es immer schon da gewesen ist.”

Nicole Zepter für DeSelfie

Eine Begegnung mit dem Selbst in der Stille

Entwicklung durch Stille und Reflexion

In diesem DeSelfie schreibt unsere Londoner Autorin Charlotte Friedrich (26), was sie in einem zehntägigen Schweigeretreat gelernt hat. Was sie heute davon in ihrem Alltag brauchen kann und wie ihr diese rigorose Form auch heute zu mehr Bewusstheit verhalf.  Wachstum durch Stille und Selbstreflexion: ein persönlicher Erfahrungsbericht.

Thx to Gratisography

Wachstum durch Selbstreflexion

Was mir auf meiner Reise bewusst wurde

In diesem DeSelfie schreibt Carina (22) von der DeSelfie-Redaktion, was sie in ihrer vierwöchigen Reise durch Indonesien über sich selber herausfand – und wie ihr mehrere Aha-Erlebnisse dazu verhalfen, bewusster durchs Leben zu gehen. Sie schreibt darüber wie es ist, wenn das Leben manchmal an einem vorbeirauscht. Und was man dagegen tun kann. Wachstum durch Selbstreflexion: ein persönlicher Erfahrungsbericht.

DeSelfie-Literatur: Karl Ove Knausgård

Es könnte viel bedeuten

Der Hype um den norwegischen Autor Karl Ove Knausgård und seine sechsteilige, autobiografisch inspirierte Romanreihe „Min Kamp“ ist seit einiger Zeit vorüber. Nun ist der vierte und letzte Teil einer weiteren Reihe von ihm erschienen: „Im Sommer“. Ein guter Anlass, um sich über die Einordnung von Knausgårds’ Werk als Signal unserer Zeit Gedanken zu machen. DeSelfie-Literatur? Ein persönliches DeSelfie von Dr. Astrid Dobmeier – aus der literarischen Perspektive.

Karl Ove Knausgård, Bild: Luchterhand

Die Krise als entscheidende Wende

Ein Plädoyer für einen freundlicheren Umgang mit Krisen

Eine Krise ist wie ein ungebetener Gast. Am liebsten würden wir sie einfach draußen stehen lassen, denn sie bedeutet Ärger, stört unsere Eintracht und bringt unsere geliebten Gewohnheiten durcheinander. Doch es lohnt sich, sie einzulassen und ein Kennenlernen zu wagen. Und meistens hat sie Geschenke im Gepäck. Ein sehr persönliches DeSelfie von Eliana Wemmje.

Wenn der Leidensdruck hoch genug ist

Erfahrungsbericht: Ein DeSelfie über zu viel Leistung, Gehorsam, Perfektionismus und Leidensdruck am Arbeitsplatz.

„Das Fräulein Dobmeier. Die schreibt ihre Überstunden nie auf. Braves Mädchen.“ Diese Worte galten einmal mir. Unser Chef vom Dienst reichte mir meinen Gehaltszettel allmonatlich mit einem Lächeln, meistens geschmückt mit Worten zur Person. Ich mochte ihn. In seinen Augen hatte er etwas Väterliches, wenn er mit mir sprach. Und vielleicht habe ich deswegen auch nichts dazu gesagt, sondern lächelte nur mädchenhaft zurück.


In den Fängen des Fleißes. Manchmal braucht es einfach Zeit, bis man selbstbewusst Grenzen setzt. Bild für DeSelfie: Nele Marlen

Der richtige Zeitpunkt, sich zu verlieben

Erfahrungsbericht: Ein DeSelfie über die wichtigen Fragen im Leben. Und über Vertrauen.

Erst war da die große Krise. Studienabbruch nach sieben Semestern. Von der Freundin getrennt. Dann der Umschwung zu Neuem und schließlich auch das Loslassen von Altem. Und plötzlich war das Vertrauen in sich selbst wieder da. Auch wenn es etwas gedauert hat. Und schließlich kam das verloren geglaubte Gefühl wieder zurück: das Verliebtsein! Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, sich zu verlieben? Der 25jährige Colours berichtet aus seinem Leben.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Erfahrungsbericht: Ein DeSelfie über die Erkenntnis, dass weniger Arbeit selbst Arbeitstiere glücklicher machen kann. 

Und kreativer. Für eine gewisse Zeit jedenfalls: Erst war ich in der  Vollzeitanstellung sehr glücklich. Doch dann kam die Schwangerschaft. Und mit ihr und dem ersten Kind veränderte sich viel. Meine Einstellung, mein Rhythmus, mein Denken. Schließlich probierte ich Führung in Teilzeit aus. Ein Rückblick auf mehr als ein Jahrzehnt Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Kündigung und Trennung

Erfahrungsbericht: Ein DeSelfie darüber, warum Kündigung und Trennung wichtige Lernerfahrungen fürs Leben sind.

Abschied nehmen, kündigen, Partnerschaft beenden: Wie geht guter „Abschied“ eigentlich? Braucht es das im Arbeitsleben? Was wir wissen ist, wenn Phasen des Lebens nicht gut abgeschlossen sind, kann das Gleichgewicht aus dem Lot geraten. Meine Kündigungen und Trennungen. Wie liefen diese Abschiede bisher ab?