Dr. Sonja Radatz im Interview

Neues Denken, jetzt!

In diesem Podcast spricht DeSelfie-Gründerin Dr. Astrid Dobmeier mit Dr. Sonja Radatz. Sie ist Begründerin der Relationalen Philosophie. Radatz erzählt von der Essenz ihres Schaffens, berichtet davon, wie „Neues Denken“ aussehen könnte – und stellt ihre Mind Changer Academy vor. Hierfür interviewte sie über 130 inspirierende Speaker und Innovationsdenker. Interessierte können die Interviews online buchen – und im Anschluss live in Webinaren mit vielen Speakern in Dialog treten.

Schwierige Chefs und Chefinnen

Herausgepickt: Alles Typsache?

DeSelfie kommentiert und verlinkt interessante Artikel, Projekte und Menschen für Schnell-Leser. Die Generation Z wird Zukunftsprognosen zufolge durchschnittlich 15 Jobs in ihrem Leben annehmen und somit auch 15 verschiedenen Vorgesetzten begegnen. Die Wahrscheinlichkeit, dabei auch einmal mit einem schwierigen Chef oder einer schwierigen Chefin zusammenzuarbeiten, ist groß. Management-Beraterin Carmen Schön hat Impulse, wie man mit unterschiedlich schwierigen Chef-Typen umgeht.

DeSelfie Corona-Challenge

Was will ich beibehalten, was verändern?

Corona-Selbstreflexions-Challenge: Was lerne ich aus dieser Zeit? COVID-19 aka Corona beeinflusst unseren Alltag aktuell massiv. Den einen mehr, den anderen weniger. Die Quintessenz bleibt: Wir alle verbringen im Moment mehr Zeit zuhause. Eine Zeit, in der wir reflektieren – und gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Wenn wir es wollen.


Selbstreflexion in Corona-Zeiten: Was lohnt sich aus dem Gelernten beizubehalten? Danke, pexels.com

Grit: Auf Begeisterung und Ausdauer kommt es an

Was haben Mathespitzenschüler, Elite-Kadetten im Militär und Sales- Experten gemeinsam? Die erfolgreichsten unter ihnen zeichnen sich nicht durch ihre Intelligenz, Startbedingungen oder Talent aus, sondern durch “Grit”. Im Englischen bedeutet dieser Begriff in etwa “Biss” oder “Mumm” und wurde von der Neurowissenschaftlerin und Psychologin Angela Duckworth genutzt, um eine einzigartige Kombination aus Begeisterungsfähigkeit und langfristigem Durchhaltevermögen zu beschreiben.  Duckworth erforscht das Konzept der motivierten Beharrlichkeit seit Jahren und liefert uns überraschende Einblicke, was Menschen langfristig wirklich erfolgreich macht.  Danke an unsere Autorin Charlotte Friedrich für diese hilfreichen Einblicke!

Begeisterte Ausdauer, ausdauernde Begeisterung. Das ist das Geheimnis von Grit. pexels.com

Eine Unternehmenskultur, die in Zukunft Sinn macht

In und nach Corona: Eine offene Lernhaltung ist notwendig

Dieses Interview hat DeSelfie-Gründerin Dr. Astrid Dobmeier mit zwei Masteranden der Organisationspsychologie geführt, die zum Thema Unternehmenskultur der Zukunft forschen. Und das noch vor der Corona-Ära. Also noch weit vor der Zeit, als Home Office für viele unter uns plötzlich daily business wurde. Als Teams von heute auf morgen remote geführt werden mussten. Unglaublich, wie schnell die Realität Szenarien der Zukunft einholen kann… – und was dann daraus entstehen kann. Der Artikel erschien zum ersten Mal Ende 2018. Nun veröffentlicht ihn DeSelfie aus aktuellem Anlass noch einmal neu.

In ihrer Recherche befassen sich die beiden Forscher mit den Themen Unternehmenskultur, Frauen in Führung, Motivation und Verdienst. Vielen Dank, dass DeSelfie das Interview in voller Länge veröffentlichen kann!

Warum Arbeit nach Corona attraktiver werden muss

Zehn Thesen zur Arbeit der Zukunft

Alle redeten vor Corona über neue Arbeitsformen, über Wettbewerbsfähigkeit, Digitalisierung und agiles Miteinander. So richtig ins Tun sind nur wenige gekommen. Deutsche Konzerne waren bemüht darin, die richtigen Leute für die Zukunft zu rekrutieren. Es wurde geschult, geforscht, gestritten. Dabei hätte auch damals alles so einfach sein können.

Jetzt, in Corona, hat es doch schon ganz gut geklappt: einfach mal ausprobieren! Experimentieren und dann reflektieren, was gut funktioniert. Wenn jeder bei sich anfangen und an seinem Verhalten arbeiten würde – dann wäre die Zukunft vieler großer Unternehmen gesichert. 

Zehn Thesen zur Arbeit der Zukunft von Dr. Astrid Dobmeier, Gründerin von DeSelfie, dem Online-Portal rund um das Thema Selbstreflexion.

Veranschaulichung der 10 Hypothesen zur Zukunftsarbeit
Arbeit der Zukunft. Respekt vor Alter und Jugend. Danke an Markus Spiske und pexels

Unser Gehirn beim Tagträumen

Nichts denken? Unwahrscheinlich.

Was passiert eigentlich im Gehirn, wenn wir vor uns hinträumen, Luftlöcher starren, abschalten? Jedenfalls: nicht nichts. Verantwortlich dafür: das neuronale Netzwerk Default Mode Network (DMN) – auf Deutsch: Ruhezustandsnetzwerk. DeSelfie auf der Spurensuche nach dem Areal im Gehirn, das jede nach innen gerichtete Aufmerksamkeit unterstützt und immer dann aktiv ist, wenn es um Selbstreflexion geht.

Erfahrungsbericht: Wim Hof

Charlotte Friedrich hat für DeSelfie die Wim Hof Atemtechnik ausprobiert. Seither friert sie weniger. Und wendet die Technik hin und wieder ganz bewusst an.

Kalt ist nicht gleich kalt

Ich liege auf dem Rücken und konzentriere mich auf meine Atmung. 100 Prozent Einatmung, 70 Prozent Ausatmung und dann gleich wieder voll ein. 30 bis 40 Mal für drei bis vier Runden. Nach jeder Runde halten wir den Atem am Ende der Ausatmung. Die erste Runde ist ziemlich unangenehm. So stark einzuatmen macht mich unruhig und ich spüre Widerstand. Was mach ich hier eigentlich? Noch bin ich skeptisch wie mir das gleich helfen soll, wenn wir gleich in ein eiskaltes Wasserbecken steigen werden. Ich höre die anderen um mich herum atmen. Da fällt mir auf, dass ich selbst das Atmen komplett vergessen habe und steige wieder ein. Die zweite Runde ist noch unangenehmer, mein Widerstand wächst. Bei Runde drei kribbelt mein ganzer Körper. Runde vier: jetzt bin ich im Fluss, der Atem fliesst fast automatisch. Es fühlt sich an als würde ich beatmet werden. Der Widerstand der vorherigen Runden ist verschwunden. Und dann erreichen wir die letzte Atempause. Am Ende der Ausatmung halte ich die Luft an.

Durchatmen – die Wim Hof Technik hilft gegen Frösteln und Frieren. Danke an pexels.

Weniger Konsum heißt: mehr Zufriedenheit

Selbstreflexion über Konsum bringt persönliche Vorteile

Endlich konnten wir wieder einmal die Zeit nutzen, um eine wissenschaftliche Studie genauer unter die Lupe zu nehmen. Dieses Mal fiel unser Augenmerk auf die Untersuchung eines US-amerikanischen Forscherteams rund um die deutsche Forscherin Dr. Sabrina Helm. Thema: Konsum. Sie lehrt an der University of Arizona im Bereich Einzelhandel- und Konsumwissenschaften. Für die Studie hat sie sich mit Kollegen der Familien- und Sozialwissenschaften zusammengetan: Joyce Serido, Sun Young Ahn, Victoria Ligon und Soyeon Shim. Die Forscher wollten wissen: Macht mehr Konsum zufriedener – oder unzufriedener? Wir fragen zurück: Und wenn so oder so – wie können wir Selbstreflexion sinnvoll und zukunftsorientiert nutzen, um unser Verhalten zu überdenken?

Wissenschaftlich erwiesen: Mehr “grüne Produkte” zu shoppen macht nicht unbedingt gefühlt zufriedener – ein bewusster Konsumverzicht hingegen schon. Danke an Pexels.

Atemarbeit: Selbstregulation

Ein Werkzeug, das Sie stets dabeihaben

Vom ersten bis zum letzten Atemzug, ob Tag oder Nacht, der Atem ist unser ständiger Begleiter. Oft schenken wir ihm kaum Beachtung, denn in der Regel atmen wir ganz automatisch. Bewusst wird er uns dann, wenn er sich verändert. Wenn uns zum Beispiel vor einer Präsentation vor Nervosität der Atem stockt, es uns durch starke Emotionen den Atem verschlägt oder uns aufgrund physischer Anstrengung die Luft ausgeht. Denn der Atem ist eng mit einer ganzen Reihe physiologischer Mechanismen verbunden, beispielsweise, um uns in Situationen, die wir als gefährlich wahrnehmen, auf Kampf, Flucht oder Starre vorzubereiten. Doch der Atem hat noch viele weitere Funktionen. Atemarbeit – ein wunderbares Instrument zur Selbstreflexion und Selbstregulation. Von Charlotte Friedrich.

Atmen! Wenn gar nichts mehr hilft, Atmen hilft immer und in jedem Fall. Danke an Pexels.