Erfahrungsbericht: Wim Hof

Charlotte Friedrich hat für DeSelfie die Wim Hof Atemtechnik ausprobiert. Seither friert sie weniger. Und wendet die Technik hin und wieder ganz bewusst an.

Kalt ist nicht gleich kalt

Wim Hof Methode by pexels.com

Durchatmen – die Wim Hof Technik hilft gegen Frösteln und Frieren. Danke an pexels.com

Ich liege auf dem Rücken und konzentriere mich auf meine Atmung. 100 Prozent Einatmung, 70 Prozent Ausatmung und dann gleich wieder voll ein. 30 bis 40 Mal für drei bis vier Runden. Nach jeder Runde halten wir den Atem am Ende der Ausatmung.
Die erste Runde ist ziemlich unangenehm. So stark einzuatmen macht mich unruhig und ich spüre Widerstand. Was mach ich hier eigentlich? Noch bin ich skeptisch wie mir das gleich helfen soll, wenn wir gleich in ein eiskaltes Wasserbecken steigen werden. Ich höre die anderen um mich herum atmen. Da fällt mir auf, dass ich selbst das Atmen komplett vergessen habe und steige wieder ein.
Die zweite Runde ist noch unangenehmer, mein Widerstand wächst. Bei Runde drei kribbelt mein ganzer Körper.
Runde vier: jetzt bin ich im Fluss, der Atem fliesst fast automatisch. Es fühlt sich an als würde ich beatmet werden. Der Widerstand der vorherigen Runden ist verschwunden. Und dann erreichen wir die letzte Atempause. Am Ende der Ausatmung halte ich die Luft an.

Neustart nach sieben Semestern Studium

Warum mein Studienabbruch richtig war

Neustart by Colours

Erlaubt sich heute, sein Leben zu leben: Colours.

Für einen Neustart braucht es Mut. Studienabbruch nach sieben Semestern, kurz vor dem Ziel? Das wagen nur Wenige. In seinem DeSelfie berichtet der 25jährige Studierende Colours von seiner persönlichen Entwicklung  in Richtung “wahres Ich”. Er schreibt über seinen Weg der Selbstreflexion. Über sein „Geschafft“ – ehrlich, mutig und reflektiert.

Weniger Konsum heißt: mehr Zufriedenheit

Selbstreflexion über Konsum bringt persönliche Vorteile

Konsum & was er mit uns mach by pexels.com

Wissenschaftlich erwiesen: Mehr “grüne Produkte” zu shoppen macht nicht unbedingt gefühlt zufriedener – ein bewusster Konsumverzicht hingegen schon. Danke an pexels.com

Endlich konnten wir wieder einmal die Zeit nutzen, um eine wissenschaftliche Studie genauer unter die Lupe zu nehmen. Dieses Mal fiel unser Augenmerk auf die Untersuchung eines US-amerikanischen Forscherteams rund um die deutsche Forscherin Dr. Sabrina Helm. Thema: Konsum. Sie lehrt an der University of Arizona im Bereich Einzelhandel- und Konsumwissenschaften. Für die Studie hat sie sich mit Kollegen der Familien- und Sozialwissenschaften zusammengetan: Joyce Serido, Sun Young Ahn, Victoria Ligon und Soyeon Shim. Die Forscher wollten wissen: Macht mehr Konsum zufriedener – oder unzufriedener? Wir fragen zurück: Und wenn so oder so – wie können wir Selbstreflexion sinnvoll und zukunftsorientiert nutzen, um unser Verhalten zu überdenken?

Atemarbeit: Selbstregulation

Atem unter Wasser by pexels.com

Atmen! Wenn gar nichts mehr hilft, Atmen hilft immer und in jedem Fall. Danke an pexels.com

Ein Werkzeug, das Sie stets dabeihaben

Vom ersten bis zum letzten Atemzug, ob Tag oder Nacht, der Atem ist unser ständiger Begleiter. Oft schenken wir ihm kaum Beachtung, denn in der Regel atmen wir ganz automatisch. Bewusst wird er uns dann, wenn er sich verändert. Wenn uns zum Beispiel vor einer Präsentation vor Nervosität der Atem stockt, es uns durch starke Emotionen den Atem verschlägt oder uns aufgrund physischer Anstrengung die Luft ausgeht. Denn der Atem ist eng mit einer ganzen Reihe physiologischer Mechanismen verbunden, beispielsweise, um uns in Situationen, die wir als gefährlich wahrnehmen, auf Kampf, Flucht oder Starre vorzubereiten. Doch der Atem hat noch viele weitere Funktionen. Atemarbeit – ein wunderbares Instrument zur Selbstreflexion und Selbstregulation. Von Charlotte Friedrich.

 

Selbstfürsorge gegen Reizüberflutung

Wer viel wahrnimmt, sollte hin und wieder gut abschalten. Abtauchen aus Social Media. Danke an pexels.com

Unsere Autorin Charlotte Friedrich hat sich in ihrer Forschungsarbeit im Bereich der Positiven Psychologie mit der Frage beschäftigt, was hochsensible Menschen tun, um sich im Alltag immer wieder zu stärken. Wir von DeSelfie finden das sehr spannend, denn von den Befragten können wir alle sehr viel lernen! Menschen, die besonders sensible Wahrnehmungskanäle besitzen nehmen noch viel mehr auf als wir, die wir uns vielleicht nicht so sensibel einschätzen. Das ist ein hochaktuelles Thema, denn schließlich sind viele von uns vielfachen, mehrdimensionalen Reizen ausgesetzt. Lesen Sie sieben Tipps, wie wir besonders gut Selbstfürsorge für uns betreiben können.

Serienstart für Berater: #How To

Mein Gegenüber ist Experte seiner selbst

How To für Berater by pexels.com

How To Selbstreflexion als Berater, Nummer 1. Danke an pexels.com

Neben den vielen Interessierten, die sich bei DeSelfie zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung inspirieren lassen, lesen unsere Fachartikel gerne auch Profis aus der Beratungsbranche. Entsprechend möchten wir an der Stelle gerne ein zehnteiliges, schnell zu lesendes #How To Selbstreflexion für Berater teilen.

Und alle, die keine Profis sind, können anhand der #HowTos prüfen: Wenn Berater “sowas” machen, inwiefern spricht mich das an? Kann ich mir selbst vorstellen, das Thema Selbstreflexion in mein Leben zu integrieren? Zum Beispiel in meiner Rolle als Führungskraft – oder einfach “nur” als Frau oder Mann in einer Partnerschaft?

Und, spannend zu beobachten: Wie verhalten sich eigentlich Berater in meinem Umfeld, falls ich welche kenne? Was ist mein Bild von einem “typischen Berater”? Inwiefern hat das hier etwas mit dem Bild zu tun, inwiefern nicht? Kenne ich selbst gute Vorbilder – oder “Anti-Helden” in Sachen Selbstreflexion? Auch eine spannende Frage: Was hat Selbstreflexion mit den Themen Agilität in Unternehmen zu tun? Was mit dem Thema Partizipation in Familie und Gesellschaft? DeSelfie meint: sehr viel!

Wer sich seiner Haltung zu „eigenen Themen“, Dauerbrennern, Glaubenssätzen und Erfahrungen bewusster ist und diese einordnen kann, der geht oft flexibler und für den Prozess zielführender mit Fragestellungen und Problemen um. Here we go, Impuls Nummer 1:

Hochsensibilität unter Profis

Studienergebnis: Glücklich ist jener, der einen sensiblen Coach erwischt

Charlotte Friedrich hat sich in ihrer Forschung mit Hochsensibilität und der Frage beschäftigt, wie Profis, die hochsensibel sind, ihr Temperamentsmerkmal in der Arbeit mit Klienten erleben. Ein noch weitgehend unerforschtes Gebiet.

Hochsensibilität - and breathe - by Unsplash Sommi

Erst einmal atmen – meistens sehr hilfreich:-) – Danke an pexels.com (Unsplash Sommi)

In der vergangenen Zeit haben wir gelernt, dass unsere Artikel nicht nur von interessierten “Selbstlernern” gelesen werden, sondern auch vielfach von Profis aus dem Fach. Von Systemikern – und von Therapeuten, Coaches, Organisationsentwicklern weiterer “Schulen”. Auch Führungskräfte lassen sich inspirieren. Finden wir gut, denn: Müssten nicht eigentlich alle Therapeuten, Berater, Coaches, ja und auch Führungskräfte, besonders selbstreflektiert sein? Am besten mehrere Psychotherapien durchlaufen haben – oder zumindest einen großen Willen zur lebenslangen Persönlichkeitsentwicklung und zur Selbstreflexion inne haben?  

Ja, da können wir von DeSelfie nur sagen: Es wäre sehr wünschenswert. In diesem Sinne freuen wir uns über unsere “Experten”-Rubrik – die natürlich auch alle anderen Leser lesen können, dürfen, sollen. Lesen Sie selbst.

Methode für Frauen: Zyklusbewusstsein

Zyklusbewusstsein kann Frauen (und deren Männern) helfen, besser durchzublicken by Unsplash & Josefin

Zyklusbewusstsein kann Frauen (und deren Männern) helfen, besser durchzublicken, was gerade los ist… Danke an Unsplash und Josefin

Zyklusbewusstsein in acht Schritten

Ok, Männer können jetzt gleich weiterklicken. Oder etwas wirklich Wichtiges über Frauen erfahren. Wir bei DeSelfie haben erkannt: Wir haben einen wirklich wesentlichen Rahmen zur Selbstreflexion übersehen: Frauen durchlaufen den Großteil des Lebens monatliche Menstruationszyklen, die unsere Stimmung und unser Energielevel durch hormonelle Veränderungen beeinflussen. Weiblicher Zyklus: Die Spurensuche unserer Autorin Charlotte Friedrich hat uns noch einmal sehr dafür sensibilisiert. Vielen Dank dafür – und lesen Sie selbst!

Transformer Coaching

DeSelfie: Googeln heißt Kennen, nicht Können. Transformer Coaching. Danke an Christian Wiediger by Unsplash

Transformer Coaching heißt: Reflektieren in der Gruppe

Machen Sie das auch so? Wenn Sie ein bestimmtes Thema interessiert und Sie sich Wissen darüber aneignen wollen, dann googeln Sie erst einmal. Lassen sich Treffer anzeigen. Lesen Artikel dazu oder sehen sich YouTube-Videos an, recherchieren in Wissensportalen, hören Podcasts, absolvieren kostenlose Online-Checks oder tragen sich für wöchentliche Newsletter-Challenges ein.

Verbundenheit mit und ohne Social Media

Verbundenheit, Kommunikation & Selbstreflexion by rawpixel.com

Verbundenheit, Kommunikation und Selbstreflexion – Danke an rawpixel.com

Dialogische Kommunikation als Kernkompetenz der Zukunft

DeSelfie kommentiert und verlinkt interessante Artikel, Projekte und Menschen für Schnell-Leser: heute ein Artikel aus dem Buch „Verbundenheit“ – herausgegeben von Gerald Hüther und Christa Spannbauer. Wir haben die Zeit genutzt, um Bücher zu lesen. Dieses hier passt besonders gut zu DeSelfie – vor allem der Artikel „Vom Ich zum Du zum Wir?“ von Barbara von Meibom. Eine Anregung zur Selbstreflexion.