DeSelfie als Quelle…

…zitiert in einer Masterarbeit über Digitale Kultur

In unserer Rubrik “DeSelfie als Quelle” sprechen wir heute mit Miriam Sandleitner. Wir haben über den Einsatz einer KI festgestellt, dass sie DeSelfie als Quelle in ihrer Masterarbeit genannt hat. Wer weiß, ob wir ohne KI darauf gestoßen wären.  Darüber sind wir ins vertiefte Lesen der Masterarbeit gekommen und haben Kontakt mit Miriam aufgenommen.  Die Arbeit trägt den spannenden Titel “Von Mensch zu Mensch in der Digitalen Kultur – in besonderem Hinblick auf die zwischenmenschliche Begegnung”.

Miriam Sandleitner hat sich in ihrer Masterarbeit, die frei zugänglich ist, mittels Literaturanalyse dem Thema interdisziplinär angenähert, “um das möglichst umfangreiche Forschungsfeld zu erfassen.” Sie trägt Erkenntnisse der Philosophie, Anthropologie, Phänomenologie, Soziologie, sowie Psychologie zusammen und schreibt: “Wo zwischenmenschliche Begegnungen Halt und Sicherheit bieten sollen, scheinen die Bedingungen und Möglichkeiten, sich wirklich zu begegnen, erschwert.” Wie interessant, finden wir. Miriam hat sich darin mit dem Thema theoretisch an der Hochschule Merseburg im Fachbereich Soziale Arbeit, Medien, Kultur im Studiengang Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft beschäftigt. Wir gehen mit Miriam ins Gespräch.

Reflexion der Reflexion: Lena M. Kaufmann

Der ursprüngliche Artikel: https://www.deselfie.de/nachhaltigkeit/

Zeit für Innenschau – mit Stift und Papier (Foto: Patricia Theren)

In dieser Rubrik geht es um die Reflexion von Reflexion. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach: Die Frage, die im Zentrum steht, lautet: Wie blickst Du heute auf Deine damaligen Gedanken, die Du in Form eines Artikels auf DeSelfie geteilt hast? Hier in diesem Dialog spannen wir den Bogen und fragen die AutorInnen: Und heute so?

Damals schon haben sie versucht, sich in Form eines “DeSelfies”, so nennen wir die persönlichen Erfahrungsberichte, auf die Spur zu kommen. In Lena M. Kaufmanns Fall drehten sich die Gedanken 2022 rund um Selbstreflexion und Nachhaltigkeit. Ein Blick zurück und nach vorne.

Über die Wirkmacht von Sprache

Nur eine Geschichte

Johanna Jacobi ist eine Theaterkünstlerin und Wortschmiedin aus London und dem Fünfseenland. “Nur eine Geschichte” gibt es für sie nicht. Ihr Herzensthema ist es, den Begriff der Heimat neu zu erzählen und vor der Aneignung durch rechte Populisten zu bewahren. Ihr Weg und Ziel: Beziehung zwischen Land, Menschen, Sprache und Geschichte angstfrei und liebevoll zu verstehen und zu leben. Dazu richtet sie in diesem Artikel die Lupe auf ein kleines Wort mit großer Macht.

Ein Essay für mehr Achtsamkeit in unserer Wortwahl

Warum Nachhaltigkeit nicht ohne Selbstreflexion geht

Erst mal bei sich selbst anfangen

Nachhaltigkeit und Selbstreflexion: Klimawandel, Biodiversitätsverlust, soziale Ungerechtigkeit. Alles nicht neu – und gleichzeitig dringlich: Die globale Gesellschaft steht vor komplexen Herausforderungen. Die Zeit, diese zu lösen, wird immer knapper. Eines ist klar: Es muss sich schnell etwas ändern. Immer deutlicher wird auch, dass die bisherigen Lösungen nicht radikal genug sind. Die Entwicklung der Selbstreflexionskompetenz spielt in der Nachhaltigen Entwicklung deshalb eine ganz zentrale Rolle. DeSelfie-Autorin LenaKaufmann über nachhaltiges Wirtschaften und innere Entwicklung.

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Werte und Kompetenzen 2030

Welche Werte werden wichtiger?

Wie motivieren wir unsere Mitarbeiter? Wir rekrutieren wir die Besten? Wie halten wir sie? Diese und weitere Fragen beschäftigen zahlreiche Management- und Personalabteilungen – und vice versa auch die Arbeitnehmenden selbst. Über Werte.

Arbeit und Werte im Jahr 2030 by pixabay.com

Danke an pixabay.com

In einem Workshop fiel zu diesem Thema neulich ein bemerkenswerter Satz. Es waren 15 Menschen zusammengekommen, um darüber nachzudenken und sich auszutauschen, was in Zukunft wichtiger oder weniger wichtig für Arbeitnehmende sein könnte. Angelehnt an die Studie arbeitenviernull, hatten die Teilnehmer in einer Sequenz vier Werte andiskutiert, die laut Studie Arbeitnehmern im Jahr 2030 wichtig sein werden. Die Teilnehmer klopften diese Werte – und Arbeit 2030 – auf sich selbst bezogen ab. In 2030 werden sie selbst zwischen 33 und 72 Jahren sein.

Future Skills: Dialogische Kommunikation und Reflexion

Verbundenheit, Kommunikation & Selbstreflexion by rawpixel.com

Verbundenheit, Kommunikation und Selbstreflexion – Danke an rawpixel.com

Dialogische Kommunikation als Kernkompetenz der Zukunft

DeSelfie kommentiert und verlinkt interessante Artikel, Projekte und Menschen für Schnell-Leser: heute ein Artikel aus dem Buch „Verbundenheit“ – herausgegeben von Gerald Hüther und Christa Spannbauer. Wir haben die Zeit genutzt, um Bücher zu lesen. Dieses hier passt besonders gut zu DeSelfie – vor allem der Artikel „Vom Ich zum Du zum Wir?“ von Barbara von Meibom. Eine Anregung zur Selbstreflexion.

Future Skill: Reflexionskompetenz

DeSelfie: Googeln heißt Kennen, nicht Können. Danke an Christian Wiediger by Unsplash

Reflektieren in Teams und Gruppen

Machen Sie das auch so? Wenn Sie ein bestimmtes Thema interessiert und Sie sich Wissen darüber aneignen wollen, dann googeln Sie erst einmal. Lassen sich Treffer anzeigen. Lesen Artikel dazu oder sehen sich YouTube-Videos an, fragen die KI, recherchieren in Wissensportalen, hören Podcasts, absolvieren kostenlose Online-Checks oder tragen sich für wöchentliche Newsletter-Challenges ein.

DeSelfie-Literatur: Karl Ove Knausgård

Karl Ove Knausgård by Luchterhand

Karl Ove Knausgård. Bild: Luchterhand

Es könnte viel bedeuten

Der Hype um den norwegischen Autor Karl Ove Knausgård und seine sechsteilige, autobiografisch inspirierte Romanreihe „Min Kamp“ ist seit einiger Zeit vorüber. Und dennoch wirken seine Zeilen bei vielen unter uns nachhaltig. Ein guter Anlass, um sich über die Einordnung von Knausgårds’ Werk als Signal unserer Zeit Gedanken zu machen. DeSelfie-Literatur? Ein persönliches DeSelfie von Dr. Astrid Dobmeier – aus der literarischen Perspektive. Soeben ist “Das Dritte Königreich” bei Luchterhand erschienen.

Reflexionskompetenz als Future Skill

Zehn Thesen zur Arbeit der Zukunft

Arbeit der Zukunft by Markus Spiske

Arbeit der Zukunft. Respekt vor Alter und Jugend. Danke pexels.com (Markus Spiske)

Alle redeten vor Corona über neue Arbeitsformen, über Wettbewerbsfähigkeit, Digitalisierung und agiles Miteinander. So richtig ins Tun sind nur wenige gekommen. Deutsche Konzerne waren bemüht darin, die richtigen Leute für die Zukunft zu rekrutieren. Es wurde geschult, geforscht, gestritten. Dabei hätte auch damals alles so einfach sein können.

In Corona hat dann doch vieles ganz gut geklappt, weil die Veränderungen von heute auf morgen klappen mussten: experimentieren und dann reflektieren, was gut funktioniert. Wenn jeder bei sich anfangen und an seinem Verhalten arbeiten würde – dann wäre die Zukunft vieler großer Unternehmen gesichert. Nun kamen weitere Krisen dazu und KI bestimmt die Marschrichtung. In vielen Kontexten scheint vieles wieder wie zuvor. Dabei ist Reflexionskompetenz nun noch wichtiger als je zuvor.

Zehn Thesen zur Arbeit der Zukunft von Dr. Astrid Dobmeier, Gründerin von DeSelfie, dem Online-Portal rund um das Thema Selbstreflexion.

Ein Porträt über Ernst von Glasersfeld

Vorbildcharakter: ein unkonventioneller Denker

Ernst von Glasersfeld by univie.ac.at

Ernst von Glasersfeld. Danke an univie.ac.at

An dieser Stelle würdigen wir bereits verstorbene Persönlichkeiten. Ihnen haben wir Erkenntnisse zu verdanken, die uns helfen können, wenn wir nicht mehr weiter wissen. Ernst von Glasersfeld (1917-2010), Vertreter des Radikalen Konstruktivismus, starb im November 2010 im Alter von 93 Jahren. Er war ein unkonventioneller Denker. In diesem Porträt lesen oder hören Sie zehn Punkte, warum es sich in unserer schnelllebigen, komplexen und unsicheren Welt lohnt, sich mit Leben und Ideen des Philosophen zu beschäftigen. Anstoß zur Selbstreflexion.