Warum Arbeit nach Corona attraktiver werden muss

Zehn Thesen zur Arbeit der Zukunft

Alle redeten vor Corona über neue Arbeitsformen, über Wettbewerbsfähigkeit, Digitalisierung und agiles Miteinander. So richtig ins Tun sind nur wenige gekommen. Deutsche Konzerne waren bemüht darin, die richtigen Leute für die Zukunft zu rekrutieren. Es wurde geschult, geforscht, gestritten. Dabei hätte auch damals alles so einfach sein können.

Jetzt, in Corona, hat es doch schon ganz gut geklappt: einfach mal ausprobieren! Experimentieren und dann reflektieren, was gut funktioniert. Wenn jeder bei sich anfangen und an seinem Verhalten arbeiten würde – dann wäre die Zukunft vieler großer Unternehmen gesichert. 

Zehn Thesen zur Arbeit der Zukunft von Dr. Astrid Dobmeier, Gründerin von DeSelfie, dem Online-Portal rund um das Thema Selbstreflexion.

Veranschaulichung der 10 Hypothesen zur Zukunftsarbeit
Arbeit der Zukunft. Respekt vor Alter und Jugend. Danke an Markus Spiske und pexels

Jobs aus der Zukunft

Herausgepickt: 21 Zukunftsjobs

DeSelfie kommentiert und verlinkt interessante Artikel, Projekte und Menschen für Schnell-Leser. Dieses Mal beschäftigen wir uns mit Jobs aus Zukunft. Die Arbeitswelt ändert sich schneller denn je. Mit ihr verändern sich die Anforderungen an Arbeitnehmer. Dieser Wandel bringt sowohl die Schaffung neuer Arbeitsstellen mit sich als auch die Gründung völlig neuer Branchen. Eine Studie stellt 21 durchaus realistische Stellen der Zukunft vor.  

Zukunft: Die postdigitale Ära

Die Balancefindung zählt

Das Thema Digitalisierung ist im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Der moderne Mensch greift durchschnittlich über 2.000 Mal am Tag zum Smartphone. Es ist nur logisch, dass bei einigen von uns die Sehnsucht nach dem Analogen groß ist. Der Wunsch nach Abschalten, nach Entspannung und “Echtheit”. DeSelfie beschäftigt sich mit soziopsychologischen Beobachtungen rund um das Thema Selbstreflexion im digitalen Zeitalter – und in der Zukunft. Trendbeobachtungen von Matthias Horx haben uns dazu inspiriert, über die “postdigitale Ära” nachzudenken.

Thx to pexels.com Lisa Fotios

Agilität und Entschleunigung

Warum eine Balance aus Agilität und Entschleunigung wichtiger wird

Nicht nur demokratische Prozesse sind in Zeiten von Digitalisierung und Flexibilisierung mit der immer stärker werdenden Gegensätzlichkeit von Tempo und bewusster Entschleunigung konfrontiert, sondern Veränderungsprozesse jeglicher Art. In uns Menschen. In Unternehmen. Gesellschaftlich. Als eine der wichtigsten Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft sehen wir bei DeSelfie das Wahrnehmen der eigenen Verhaltensmuster. Dr. Astrid Dobmeier über die Entwicklung von Kernkompetenzen der Zukunft.

Entschleunigung oder Agilität? Oder beides gleichzeitig. Danke an Moose Photos

Arbeiten im Jahr 2030

Welche Werte werden wichtiger?

Wie motivieren wir unsere Mitarbeiter? Wir rekrutieren wir die Besten? Wie halten wir sie? Diese und weitere Fragen beschäftigen zahlreiche Management- und Personalabteilungen – und vice versa auch die Arbeitnehmer selbst. Über Werte.

In einem Workshop fiel zu diesem Thema neulich ein bemerkenswerter Satz. Es waren 15 Menschen zusammengekommen, um darüber nachzudenken und sich auszutauschen, was in Zukunft wichtiger oder weniger wichtig für Arbeitnehmer sein könnte. Angelehnt an die Studie www.arbeitenviernull.de, hatten die Teilnehmer in einer Sequenz vier Werte andiskutiert, die laut Studie Arbeitnehmern im Jahr 2030 wichtig sein würden. Die Teilnehmer klopften diese Werte – und Arbeit 2030 – auf sich selbst bezogen ab. In 2030 werden sie selbst zwischen 33 und 72 Jahren sein.

Danke an: www.pixabay.com

Smartphone als Teil von uns

Ein sehr gelungenes Radio-Feature über uns Handymenschen. Das Smartphone und wir.

Herausgepickt: DeSelfie kommentiert und verlinkt interessante Artikel, Projekte und Menschen für Schnell-Leser. Dieses Mal haben wir eine spannende Radioreportage auf Bayern 2 entdeckt: “Handyman. Eine Anatomie des digitalisierten Menschen” ist kein Science-Fiction, sondern ein Statusbericht unserer Zeit, beleuchtet von unterschiedlichsten Perspektiven – technologisch, psychologisch und gesellschaftlich. Sie sollten sich unbedingt eine Stunde in Ruhe Zeit dafür nehmen. Sind wir mal ehrlich: Wer gönnt sich heutzutage 54 Minuten Konzentration für eine Radio-Sendung “einfach so”? Ohne aufs Smartphone zu schauen?

Danke an rawpixel.com

Wenn das Instagram-Foto wichtiger als der Moment ist

Ein kurzes “Herausgepickt”: Auf jetzt.de haben wir einen interessanten Artikel über ein ganz besonderes Instagram-Phänomen entdeckt: Wenn Pärchen in einen wunderschönen Urlaubsort fahren – Sardinien, Seychellen, Malediven etwa – verbringen sie oft viel Zeit damit, das “optimale” Instagram-Foto für sich und den Rest der Welt zu schießen. Aber nicht, um zu zweit vor die Linse zu treten. Oft ist es die Freundin, die ein “optimales” Insta-Bild haben möchte. Der Fotograf: ihr Freund. Was ist da los mit uns, wenn das Instagram-Foto wichtiger als der Moment selbst ist?

reddit.com

Jetzt.de schreibt darüber sehr passend: “Das Bild könnte nicht symptomatischer für unsere Generation sein.” Das finden wir von DeSelfie auch und können nur sagen: Ja genau, das beobachten wir auch, wenn wir mit offenen Augen vorbei an touristischen Attraktionen gehen. Ob in Italien, in den USA oder in Japan.

Zeichen unserer Zeit

Scannen, switchen, saven – was Führungskräfte aus Fortnite über junge Kommunikation lernen können

Im Juli 2019 wurde das Computerspiel Fortnite zwei Jahre alt. Wer sich damit nicht auskennt, weil er keinerlei Berührungspunkte zum Gaming-Sektor hat, dem sei gesagt: Das Survival-Spiel kann im nahtlosen Übergang am Bildschirm oder am Smartphone gespielt werden (ein sogenanntes „Cross-Play“). Es kostet nichts und setzt neue Standards in Sachen Vernetzung und Userzahlen. Worum es geht? 100 Teilnehmer spielen entweder alleine, zu zweit oder zu viert gegeneinander. Das Game verfolgt das Prinzip „Last-Man-Standing“, was bedeutet, dass der letzte Überlebende – beziehungsweise das letzte überlebende Team – gewinnt. All das hat Einfluss auf unsere Kommunikation im Alltag.

thx to pixaby by pexels.com

Nachdenkenswertes von Richard David Precht

Im Hier und Jetzt der digitalen Gesellschaft

DeSelfie kommentiert und verlinkt in der Rubrik “Herausgepickt” interessante Artikel, Projekte und Menschen für Schnell-Leser. Heute ein paar Zitate aus einem Interview im SZ-Magazin, das Sven Michaelsen mit Philosoph Richard David Precht geführt hat. Inwiefern decken sich seine philosophischen Betrachtungen mit unseren Beobachtungen aus Coaching und Beratung mit Einzelpersonen, Paaren, Familien und Teams?

Richard David Precht / von Amanda Berens

Virtuelle Realität und reale Welt

Herausgepickt: Wie weit liegt die Virtuelle Realität von unserer realen Welt entfernt?

DeSelfie kommentiert und verlinkt interessante Artikel, Projekte und Menschen für Schnell-Leser: Wenn wir nach Japan schauen, scheint der Unterschied zwischen virtueller und realer Welt nicht mehr groß. Scheint. Denn eine Langzeitstudie beweist: Erst reale Beziehungen machen das Leben lebenswert.