Wenn der Leidensdruck hoch genug ist

Leidensdruck by Bekka (pexels.com)

Danke an Bekka (pexels.com)

Erfahrungsbericht:
Ein DeSelfie über zu viel Leistung, Gehorsam, Perfektionismus und Leidensdruck am Arbeitsplatz.

„Das Fräulein Dobmeier. Die schreibt ihre Überstunden nie auf. Braves Mädchen.“ Diese Worte galten einmal mir. Unser Chef vom Dienst reichte mir meinen Gehaltszettel allmonatlich mit einem Lächeln, meistens geschmückt mit Worten zur Person. Ich mochte ihn. In seinen Augen hatte er etwas Väterliches, wenn er mit mir sprach. Und vielleicht habe ich deswegen auch nichts dazu gesagt, sondern lächelte nur mädchenhaft zurück. Was Leidensdruck ist, das wusste ich damals noch nicht.

Erfahrungsbericht: Wim Hof

Charlotte Friedrich hat für DeSelfie die Wim Hof Atemtechnik ausprobiert. Seither friert sie weniger. Und wendet die Technik hin und wieder ganz bewusst an.

Kalt ist nicht gleich kalt

Wim Hof Methode by pexels.com

Durchatmen – die Wim Hof Technik hilft gegen Frösteln und Frieren. Danke an pexels.com

Ich liege auf dem Rücken und konzentriere mich auf meine Atmung. 100 Prozent Einatmung, 70 Prozent Ausatmung und dann gleich wieder voll ein. 30 bis 40 Mal für drei bis vier Runden. Nach jeder Runde halten wir den Atem am Ende der Ausatmung.
Die erste Runde ist ziemlich unangenehm. So stark einzuatmen macht mich unruhig und ich spüre Widerstand. Was mach ich hier eigentlich? Noch bin ich skeptisch wie mir das gleich helfen soll, wenn wir gleich in ein eiskaltes Wasserbecken steigen werden. Ich höre die anderen um mich herum atmen. Da fällt mir auf, dass ich selbst das Atmen komplett vergessen habe und steige wieder ein.
Die zweite Runde ist noch unangenehmer, mein Widerstand wächst. Bei Runde drei kribbelt mein ganzer Körper.
Runde vier: jetzt bin ich im Fluss, der Atem fliesst fast automatisch. Es fühlt sich an als würde ich beatmet werden. Der Widerstand der vorherigen Runden ist verschwunden. Und dann erreichen wir die letzte Atempause. Am Ende der Ausatmung halte ich die Luft an.

Neustart nach sieben Semestern Studium

Warum mein Studienabbruch richtig war

Neustart by Colours

Erlaubt sich heute, sein Leben zu leben: Colours.

Für einen Neustart braucht es Mut. Studienabbruch nach sieben Semestern, kurz vor dem Ziel? Das wagen nur Wenige. In seinem DeSelfie berichtet der 25jährige Studierende Colours von seiner persönlichen Entwicklung  in Richtung “wahres Ich”. Er schreibt über seinen Weg der Selbstreflexion. Über sein „Geschafft“ – ehrlich, mutig und reflektiert.

DeSelfie Erfahrungsbericht: Selbstfürsorge als Frau

Das natürliche Selbst entdecken 

Das Selbst der Frau by Noemie Bourdin-Habert

Unsere Autorin Charlotte Friedrich – mit Dank an Noemie Bourdin-Habert

Ein sehr persönliches DeSelfie von unserer Autorin Charlotte Friedrich: Gemeinsam mit 40 Frauen, die jüngste gerade mal 20, die älteste über 70 Jahre alt, war sie einen Monat lang mit sich selbst beschäftigt – und auf den Spuren des Frauseins. Auf eindrückliche Weise schildert sie ihre Erfahrungen, wie es sich anfühlt, im Kreise anderer Frauen sich selbst auf der Spur zu sein. Der eigenen Weiblichkeit, dem zyklischen Denken und dem eigenen Wollen und Können.

Viel Freude bei diesem berührenden, sinnlichen und tiefsinnigen Longread. Nehmen Sie sich bitte ausreichend Zeit dafür. Selbstreflexion passiert nicht von der einen Minute auf die andere…

DeSelfie: Mein erstes halbes Jahr im Arbeitsleben

Praktikum nach dem Bachelor by pexels.com

Praktikum nach dem Bachelor. Für Viele der Einstieg ins Berufsleben. Dank an pexels.com

Wachstum durch Praktikum nach dem Bachelor: ein Erfahrungsbericht

Samuel, Jahrgang 1995, schreibt über seine Berufserfahrungen nach dem Bachelor. Ein einfühlsamer Longform-Read über Praktikum, Arbeit und Selbstreflexion, für den man sich ausreichend Zeit und Muße nehmen sollte. Samuel reflektiert Motivation, Erwartungen und Gelerntes. Eine seiner wichtigsten Erkenntnisse: Soziale Akzeptanz, Wertschätzung und Freundschaft sind ihm wichtiger als das monatliche Gehalt. Geprägt haben ihn wertvolle Erfahrungen aus seiner Ursprungsfamilie.

Der Tag, an dem ich meine Mutter wurde

Nicole Zepter

Nicole Zepter für DeSelfie

 

Wie sich psychologische Muster wiederholen

In ihrem “DeSelfie” – so heißen unsere persönlichen Erfahrungsberichte –  schreibt Nicole Zepter über ihre Erkenntnis: Ohne sich darüber bewusst gewesen zu sein, lebte sie Muster ihrer Mutter weiter. Der folgende Erfahrungsbericht ist ein Auszug aus ihrem Buch “Der Tag, an dem ich meine Mutter wurde”. Das Buch ist eine Spurensuche in das Unbekannte in ihrer Familie – “etwas, das uns scheinbar unbewusst zieht, uns leitet oder urplötzlich über uns hereinbricht, weil es immer schon da gewesen ist.”

 

Eine Begegnung mit dem Selbst in der Stille

Stille & Schweigen by Gratisography

Danke an Gratisography

Entwicklung durch Stille und Reflexion

In diesem DeSelfie schreibt unsere Londoner Autorin Charlotte Friedrich (26), was sie in einem zehntägigen Schweigeretreat gelernt hat. Was sie heute davon in ihrem Alltag brauchen kann und wie ihr diese rigorose Form auch heute zu mehr Bewusstheit verhalf.  Wachstum durch Stille und Selbstreflexion: ein persönlicher Erfahrungsbericht.

Wachstum durch Reisen

Wachstum durch Reisen

Wachstum durch Selbstreflexion

Was mir auf meiner Reise bewusst wurde

In diesem DeSelfie schreibt Carina (22) von der DeSelfie-Redaktion, was sie in ihrer vierwöchigen Reise durch Indonesien über sich selber herausfand – und wie ihr mehrere Aha-Erlebnisse dazu verhalfen, bewusster durchs Leben zu gehen. Sie schreibt darüber wie es ist, wenn das Leben manchmal an einem vorbeirauscht. Und was man dagegen tun kann. Wachstum durch Selbstreflexion: ein persönlicher Erfahrungsbericht.

Partizipation

Schall und Rauch

Partizipation by pexels.com

Danke an pexels.com

Ein kurzes DeSelfie darüber, was echte Partizipationsmöglichkeiten von Mitarbeitern in Unternehmen von unechten unterscheidet. Und warum mit der Qualität der Internen Kommunikation – vor allem auch die der Internen E-Mail-Kommunikation – die Qualität der Beziehungen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern steigen kann. Partizipation von Mitarbeitern.

Die Krise als entscheidende Wende

Krise by pexels.com

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Ein Plädoyer für einen freundlicheren Umgang mit Krisen

Eine Krise ist wie ein ungebetener Gast. Am liebsten würden wir sie einfach draußen stehen lassen, denn sie bedeutet Ärger, stört unsere Eintracht und bringt unsere geliebten Gewohnheiten durcheinander. Doch es lohnt sich, sie einzulassen und ein Kennenlernen zu wagen. Und meistens hat sie Geschenke im Gepäck. Ein sehr persönliches DeSelfie von Eliana Wemmje.